Fachschule für Heilerziehungspflege
Inhalte der Ausbildung/Fächer
Berufliche Handlungskompetenz
Die Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin und zum Heilerziehungspfleger befähigt die Studierenden, die Menschen in ihrer Entwicklung zu unterstützen, deren personale und soziale Identität und Integration durch Beeinträchtigungen und Behinderungen erschwert ist. Dies umfasst die Beratung, Begleitung, Pflege und Bildung im Rahmen von Integrations- und Inklusionsprozessen.
Als Fachkräfte in der Eingliederungshilfe arbeiten sie selbstständig, eigenverantwortlich und kooperativ. Dabei sind sie auch befähigt, Arbeitsabläufe in Teams zu koordinieren, Konzepte theoriegeleitet zu erstellen, sie umzusetzen und zu evaluieren.
Der Unterricht in der Schule richtet sich nach der gültigen Stundentafel und umfasst mindestens 2400 Stunden. Das Berufspraktikum erfolgt in integrierter Form.
Unterrichtsfächer im fachrichtungsübergreifenden Lernbereich
-
Deutsch/Kommunikation
-
Englisch
-
Politik/Gesellschaftslehre
-
Religionslehre
Unterrichtsfächer im fachrichtungsbezogenen Lernbereich
-
Theorie und Praxis der Heilerziehungspflege
-
Gesundheit/Pflege
-
Psychiatrie
-
Organisation / Recht/Verwaltung
-
Heilerziehungspflegerische Schwerpunkte
(Kreativ-musischer Bereich, Sprachlich-kommunikativer Bereich, Gesundheits-bewegungsorientierter Bereich, Organisatorisch-technologischer Bereich)
- Praxis in Einrichtungen der Behindertenhilfe
- Projektarbeit
Unterrichtsfächer im Differenzierungsbereich
-
Mathematik
- Aktuelle heilpädagogische Schwerpunkthemen
- Berufsthemenspezifische Seminare und Exkursionen
Im Rahmen der Ausbildung kann die bundesweit anerkannte Fachhochschulreife erworben werden.
Die Ausbildung schließt mit der theoretischen und berufspraktischen Prüfung ab.
Sie sind dann berechtigt, die Berufsbezeichnung:
Staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin/
Staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger
zu führen.
Zurück